30.07.2011, 13:16 von Michael Nortmann
Die Hungerkatastrophe in Ostafrika bedroht Millionen von Menschen. Rund zehn Millionen sind auf der Flucht, aber die Flüchtlingslager sind überfüllt. Jetzt weren vor allem sauberes Wasser und Lebensmittel, Medikamente und Unterkünfte benötigt - und Spenden!
Zweimal in Folge ist die Regenzeit in der Grenzregion zwischen Somalia, Kenia und Äthiopien ausgeblieben und damit die Ernte. Millionen Menschen erleben derzeit die schlimmste Dürre seit der großen Hungersnot im Jahr 1950. Geschätzte zehn Millionen Menschen sind auf der Flucht nach Süden. Ihr Ziel: Die Flüchtlingslager in Kenia. Doch die sind völlig überlaufen. Im Dadaab-Camp sind zum Beispiel rund 400.000 Flüchtlinge untergebracht, geplant war es für 90.000. Zehntausende, meist Kinder, sind schon an den Folgen des Hungers gestorben.
Der DPSG-Partner missio unterstützt seit vielen Jahren die Schwestern des "Incarnate Word of God" in Kenias Hauptstadt Nairobi. Die Schwestern sind in den Armenvierteln Nairobis unterwegs wie auch in den Flüchtlingslagern. Schon lange aktiv in der Region sind auch die Sternsinger, die ein Ernährungsprogramm in Awassa in Äthiopien unterstützen. Neben der einheimischen Bevölkerung werden nun auch Flüchtlinge aus Somalia mit Nahrungsmitteln versorgt.
Diese Menschen brauchen jetzt unsere Unterstützung", so Manuel Rottmann, DPSG-Bundesvorsitzender.
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Stichwort "Dürrekatastrophe in Ostafrika"
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