Durch eine gezielte Ansiedlungspolitik Ende der dreißiger Jahre kamen
auch vermehrt Katholiken nach Wilhelmshaven-Fedderwardergroden. Obwohl
zunächst zur Pfarrei Jever gehörig, wurde die seelsorgerische Betreuung
dem Pfarrer von St. Willehad in Wilhelmshaven übertragen. Nach dem
Kriege erhielt Fedderwardergroden einen eignen Geistlichen. In einem
ehemaligen HJ-Heim wurde eine Notkapelle eingerichtet und unter dem
Titel "Christus König" eingeweiht. Bevor 1970 der Kirchenneubau
fertiggestellt werden konnte, gab es noch andere Provisorien für die
Gottesdienste.
Schönstätter Marienschwestern sind bereits seit 1945 in Wilhelmshaven
seelsorgerisch tätig und leiten den von der Kirchengemeinde getragenen
katholischen Kindergarten.
Die Pfarrkirche ist ein quadratischer Kalksandsteinbau, der über 260 Sitzplätze verfügt. Kirchliche Vereine sind die Frauen-MC, die Schönstatt-Bewegung, der DPSG-Pfadfinderstamm und der Kirchenchor.